She 9. Lauf- Holmes Place
24. Januar 2010Gestern waren wir in einem von 4 Wiener Holmes Place Clubs. Unsere Erwartungen waren sehr hoch, handelt es sich doch um einen der Wiener Nobel- Clubs, aber… Angefangen hat das Ganze bei der wenig begeisterten und unmotivierten Empfangsdame. Die Laufbänder haben einen Bildschirm direkt vor der Nase des Läufers und dann wackelt der auch noch die ganze Zeit durch die Erschütterungen, da wird man richtig seekrank! Ausserdem sind die Bänder schlecht gedämpft, deshalb hatte der arme He auch mit Knieproblemen zu kämpfen. Umso stolzer bin ich auf ihn, dass er sich an mein Laufmotto gehalten hat und nicht schon früher aufgehört hat, wie am Vortag angekündigt
Und dann war auch noch das Raumklima viel zu warm für Läufer, was die Wärmeabgabe behinderte und den Puls in die Höhe kraxln ließ. Und doch wurde uns nicht langweilig… Wie immer im Fitnesscenter gab es Einiges zu sehen: Den Läufer vor uns der irgendwie vergessen hat, dass er sich auf einem Laufband befindet und den es nach einem abrupten Stopp rücklinks vom Bandl geschmissen hat
Keine Sorge, er hat sich nicht verletzt. Die Dame die sich das “handliche ” I-Phone auf den Oberarm geschnallt hat oder die seltsamen Zeitgenossen, die beim Cardiotraining Zeitschriften lesen und andere die sogar versuchen zu lernen.
Der Pool war ganz in Ordnung, amüsant waren nur 2 Aquajogger
die eine ganze Bahn für sich beansprucht haben und dort peinlich dahingetrippelt sind. Nein die waren keine 80, sondern junge Burschen!! Die Temperatur in der Sauna war auch zu niedrig, das hat uns aber nicht weiter gestört. Nach unserem Mammutprogramm haben wir uns schon riesig auf eine ordentliche Dusche gefreut und dann mußten wir feststellen, dass sie dort Großraumduschen haben wo man alle 3 Sekunden auf den Wasserknopf drücken mußte
Ach ja, außerdem mußten wir für die Handtücher bezahlen, das hat uns auch ein wenig überrascht.
Fazit: Dafür, dass der Eintritt frei war, war es ok. Aber zahlen würden wir dafür nicht wollen…

